Literatur zum Thema Graphologie gesucht?

Wenn Sie auf der Suche nach Literatur zum Thema „Graphologie & Handschriftanalyse“ sind, finden Sie hier eine Auswahl. Klicken Sie auf ein Werk, werden Sie zu Amazon oder der Bayerischen Staatsbibliothek weitergeleitet:

Weitere Literatur finden Sie auch auf der Internetseite des Europäischen Dachverbands für Schriftanalyse und Schriftvergleichung.

Graphologische Gutachten und Datenschutz

Die Grundsätze des Datenschutzes ist zu beachten, wenn im Rahmen einer Bewerberauswahl ein Eignungstest in Form eines graphologischen Gutachtens gemacht wird. Es gilt: Der Bewerber muss darüber informiert werden, einwilligen und hat das Recht, sofern er die Stelle erhält, auf Einsicht in die Ergebnisse.

Der Graphologe vermeidet in der Gutachtenerstellung im Bewerbungskontext Aussagen über Persönlichkeitsaspekte, die nicht im Zusammenhang mit der zu besetzenden Stelle stehen und bewahrt Verschwiegenheit.

Bei Privatgutachten, die von Dritten beauftragt werden, muss ebenfalls der jeweilige Schrifturheber einwilligen.

Sind Textinhalt und Rechtschreibung wichtig bei einem grpahologischen Gutachten?

Der Textinhalt ist nicht von Interesse für den Graphologen. Das stark gehäufte Vorkommen von Fehlern wird den Graphologen zum Nachfragen veranlassen: Handelt es sich um einen Legastheniker? Wie schreibgeübt ist der Mensch? Handelt es sich um eine Person, die mit einer anderen Sprache aufgewachsen ist? In diesen Fällen wird der Graphologe nachfragen, da das Aufwachsen mit einem anderen Schriftsystem oder eine geringe Schreibübung nicht unerheblich für die Analyse und Interpretation sind.

Muss ich in Schönschrift schreiben?

Die Schönschrift im Sinne des Schreibunterrichts interessiert den Graphologen nicht wirklich. Eine schlampige oder unleserliche Schrift per se sind kein Hinweis auf entsprechende Persönlichkeitseigenschaften. Ebenso wenig lässt eine schön gestaltete Schrift auf einen adretten und ordentlichen Menschen schliessen.

Der Graphologe interessiert sich vielmehr dafür, inwieweit sich eine Person von der Schulvorlage entfernt hat. Dadurch erhält die Schrift über den Mitteilungscharakter hinaus auch noch den für die graphologische Arbeit wesentlichen Ausdruckscharakter.